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Das
Hallwyl Palais, gebaut von Wilhemina von Hallwyl, als Museum
und Zuhause. Rolf war ihr Lieblingsenkel.
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C.M-S: Warum hat ausgerechnet Stockholm
ein Tanzmuseum?
E.N.:
Eigentlich durch einen sehr reichen schwedischen Adligen - Rolf
de Maré. Er war ein Kunstsammler und Tanzliebhaber. In den 20er
Jahren gründete er das Ballet Suédois in Paris, das von 1920 bis
1925 als Konkurrenz zu Diaghilevs Ballett Russe bestand. Das hatte
1909 bis in die 20er Jahren aus Ballett ein Modekunst gemacht. Unter
allen Künsten die damals in Paris florierten, war Ballett die Mode.
Es wurde viel darüber geschrieben, Mode entstand daraus, und es
gab massenhaft Besucher. Als de Maré die Ideé hatte, ein Ballett
zu gründen, ergab es sich ganz von selbst, daß er nach Paris ging.
Im damaligen Schweden gab es gab keine Basis für ein Avantgarde-Ballett.
Während der ersten Jahrzehnte dieses
Jahrhunderts baute de Maré eine der großen modernen Kunstsammlungen
in Schweden auf, mit besonderer Betonung auf Kubismus. Fernand Léger,
Picasso, Braque, und ähnliches. In den Augen der schwedischen Gesellschaft,
deren Kunstverständnis hauptsächlich ein realistisches und national-orientiertes
war, waren dieser Maler ihrer Zeit viel zu weit voraus, de Maré
wurde ausgelacht, auch von den Aristokraten. Er begann französische
Kunst zu sammeln, da er der Urenkel einer der reichsten Frauen Schwedens
war - Wilhelmina von Hallwyl. Sie erbaute sich einen Palast, der
sowohl ein Museum als auch ihr Zuhause war. Rolf de Maré war ihre
Lieblingsenkel, also war er gut betucht.
C.M-S: Ich
glaube sein Vater war zeitweilig schwedischer Militärattaché in
Berlin?
E.N.: Richtig
- Ende der 1890er Jahre. Rolf, der im Jahre 1888 geboren wurde,
zog 1897 nach Berlin um und lebte dort einige Jahre. Er bekam einen
Tutor - mit dem seine Mutter eine Affäre hatte, was zu einem großen
Skandal und schließlich zur Scheidung führte. Rolf wuchs danach
bei seinen Großeltern in diesem Palast-Museum hier in Stockholm
auf. Das war für einen Teenager natürlich sehr langweilig, und nach
einiger Zeit begann er, mit seinem Vater mitzureißen. Eine Liebe
zu Reisen blieb ihm durch sein ganzes Leben bis seinem Tod 1964.
Um 1912 traf wer ein junge schwedische
Maler Nils von Dardell der hatte ein ähnliches aristokratische Hintergrund
mit dem Unterschied das Dardell's Familie war nicht reich und er
hatte sein Leben lang Schwierigkeiten sich selbst anzunehmen. Die
Familie verlangte das er heiratete - was er später tat. Die beide
Junge Männer traf sich - glaube ich - in ein schwulen Club für Aristokraten
hier in Stockholm was alles sehr geheimnisvoll war und trug der
Name Freund von Heliogabolis. Die sind sofort Freunde geworden,
was sehr vorteilhaft für beiden war. Rolf interessierte sich für
Kunstsammlung und hatte das Geld dazu - und Nils - der lebte in
Paris wo er studierte mit Matisse und kannte viele Künstler wie
Picasso, Bracques, Leger, sowie Sartie, Cocteau, Appoliné und Gertrude
Stein die später berühmt wurden - daher könnte er Rolf beraten über
was zu kaufen. So entstand ein gute Symbiosis. Rolf fing an Nils
Malerei zu sammeln. Heute ein groß Teil der Sammlung im Museum von
Modern Art in Stockholm stammt aus sein Sammlung welche er schenkte
das Museum als er starb.
C.M-S:
Eine Ausstellung mit vielen Werken aus dieser Zeit - zu ehren des
75. Jubiläums des Ballett Suedois - ist jetzt auf Reise, glaube
ich?
E.N.: Richtig.
Die Ausstellung ist eröffnet etwa vor einem Monate in New York,
und geht weiter dann nach San Antonio (Texas) und San Francisco
(in Juni 1996) - und mit dem großere Offenheit gegenüber Schwulen
dort es ist ein regt viele Aufmerksamkeit. Letztes Jahre es war
in Paris gezeigt, aber jetzt ist es auf Tourneé in die Staaten ein
Jahr. Es ist ein Kunstausstellung mit z. B. sehr hohe Versicherungskosten
da wir zeigen etwa wie 70 Kunstwerke von Legérs allein.
Aber zurück zu de Maré. Während ein
Weltreise die erreichte Japan in 1917 wo sie lernte den schwedische
Ambassador - und seine Tochter - kennen. Der Botschafter gehörte
ein sehr bekannte, reiche Familie Wallenbury. Nils - immer unter
Familien Druck zu heiraten fühlte sich zum Tochter der Botschafter
hingezogen. Er selbst war dunkeln und gutaussehend - ein Typ der
zieht beide Männer und Frauen an, und die Tochter auch war zu Nils
hingezogen. Aber als der Botschafter untersuche den Hintergrund
der Anwärter des Handes seine Tochter - und entdeckte das Verhältnis
zu Rolf ist Nils schnell zur 'Persona non Grata' erklärt. Noch während
die Affäre mit der Tochter des Botschafters noch andauerte aber,
hat Nils ein junge Freund Rolf vorgestellt - Jean Börlin - einer
der große junger Talente bei der Königliche Oper.
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Jean
Börlin
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Als Jean und Rolf einander kennenlernte
im späte 1917 war Jean sehr unzufrieden mit dem Ballett am Oper
wo das Repertoire war langweilig und er wollte sowieso ein Choreograph
werden.
Ein Freund von Nils aus Paris war ein
Theaterbesitzer und Zeitungsverleger - Jacques Ebertot, die stellten
Rolf und Jean ein sein Kunstlerkreise vor. Die Ideé ist geboren
eine Tanzgruppe nach Paris zu entsenden da Tanz ist ein Sprache
ohne Sprachbarriére. Natürlich war es das Jean Börlin der Star des
Tanztruppe werden soll. Rolf wollte die Karier sein Freund unterstützen
- wie Diaghilev hat es gemacht mit Niijinsky. Es gibt viel Parallel
zwischen die zwei Paare. De Maré wie Diaghilev gründete ein Truppe
für ihre Liebhaber, und nicht in ihre Heimat aber in Paris. Weder
Diaghilev noch de Maré war ein Künstler. Der große Unterschied ist
das de Maré war sehr reich und Diaghilev nicht.
Die Tanztruppe bestand fünf Jahre und
eine Liste der Künstler die die Company unterstütze gleicht eine
Liste der leitende Künstler der Paris der 20'er Jahren. Von Leger,
Cocteau, und Sartie bis Debussy und viele Andere wie Poulenc und
Milhaud. Es wurde ein echte Treibhaus der avant Garde Kunst der
20'er mit einem Konkurrenz zwischen dem Ballett Ruß und dem Ballett
Seudois um wer wird die erste sein etwas Neues auf die Bühne zu
bringen.
In Wirklichkeit Diaghilev trat in die
Fußdruck von dem Ballett Sudois. Als die B S führte Film in die
Ballett ein folgte Diaghilev, nach de Maré bestellte Musik von Le
Six, machte Diaghilev das auch. Die Konkurrenz ging um wer am meisten
avant Garde sein könnte, aber führte auch zu Förderung von französische
Kultur.
C.M-S:
Die Komponisten von wem Musik bestellt wurde - waren sie Teil
der Ballett-welt oder nicht?
E.N.: Ja und
Nein. Cole Porter zum Beispiel, der wohnte in Paris einige Zeit
in den 20'er Jahren, hat vorher nie etwas mit Ballett zu tun und
danach schrieb nichts ähnliches wieder.
Es gab großem Debatte um die Ballett
Suedois - da sie wollten etwas schaffen die ganz Neue war. Sogar
als die Kritiker sehr herb mit ihnen herum ging, waren sie einig
das die Tanzgruppe machte sehr viel für französische Kultur und
fragte sich warum die französische Ballet das nicht tat. Die Ballett
Suedois ging auf Tourneé in Europa und den Vereinigten Staaten.
Durch die ganze fünf Jahren es gab ein sehr herbe Kampagne in den
schwedische Zeitungen gegen den Ballet Suedois. Es ist sein sehr
traurige Kapitel in dem Geschichte der schwedische Presse. Es gab
ein wirklich berüchtigte, übel, Kampagne gegen die Tanztruppe und
de Maré, Börlin und Dardell. Der Grund war nicht klar bis ich in
die Archiv hier arbeitete. Ein schwedische Journalist namens David
Sprengel - a ein große Frankophil - bat sein Dienst an Rolf de Maré
als Öffentlichkeitsverantwortlicher. Er war auch ein Freund von
Dardell. De Maré schickte Sprengel ein Check welche Sprengel nahm
an war eine Gage, aber wahrscheinlich de Maré kannte schon die intrigant
Tendenzen von Sprengel und wollte ihm bloß los. - was ein Fehler
war. Sprengel nahm seine Rache durch eine Presse Kampagne gegen
die Ballett Suedois von Herbst 1920, und schilderte de Maré, Dardell
und Börlin als ein Menage-a-Trois mit Jean Börlin und Nils Dardell
als "Geld- Absauger" gegenüber de Maré. Es war sogar gedeutet
das de Marés Großeltern hat versucht Nils und Jean mit eine Abfindung
abzukaufen und zu lassen Rolf als non-compos-mentis erklären.
Das alle schlug wie ein Bombe ein und
schockiert unter anderem die Dardell Familie die verlangte das Nils
sich verteidigen gegen die schreckliche Vorwürfe und das er Schwule
sei. Nils die besser ein Pinsel nutzen könnte malte ein Stück mit
dem Titel "Die Todesvollstrecker or das Triumph der Ballett
Sudeois (Sehe Bild). Jahre lang dauerte die Kampagne die stellte
Rolf und Jean als Liebhaber in die übelste Art und Weise. Jena war
genannt Rolf's "vaseline" Junge in Bezug auf ein Ballett
in welche Jean Börlin tanzte (scheinbar) halb nackt.
Als die Tanztruppe in Stockholm weilte,
jedoch, die Kritiker sagte das diese Wahnsinn soll aufhören da die
Arbeit die geleistet wurde war von höchste Qualität. Da zumindest
bekam sie ein berechtigte Lob von den führende Kunstkritiker. Sprengler
hatte Schwierigkeiten mit diesem Seite seine Selbst und sogar schrieb
über wir er Jungs attraktiv fand, aber ich glaube nicht das es je
physisch vollzogen wurde. Es passiert öftermals das Menschen schieben
die Schwierigkeiten die selbe haben auf anderen.
Als er entschied die Ballett Suedois
aufzulösen in 1925 hatte de Maré schon Million Verlust gemacht,
aber sein Interesse für das Tanz war solche das nach einige Zeit
er gründete und betrieb aus sein eigene Tasche in 1933 - in Paris
- die erste welt Forschungsinstitut für Tanz die Les Archiv international
de la Danse genannt wurde. Das Archiv arbeitet bis die spät 40'er
Jahren, aber nach dem II Welt Krieg mußte er das Archiv auflösen,
und nach erfolglose Versuche es in London oder Amsterdam anzusiedeln.
Damals aber hatten die Leute andere Problem als ein Bedürfnis für
ein Tanz Museum so letzt endlich er schenkte ein Teil die französische
Staat, und die andere brachte er nach Stockholm. Dies war die Basis
der Tanzmuseum welche eröffnet wurde in 1953.
C.M-S: Wie
sind Sie Chef des Museum geworden?
E.N.: Meine
Forschung über die Ballett Suedois als ich beabsichtigte ein Doktorarbeit
darüber zu schreiben brachte mich ins Museum und ich war Chef Redakteur
eine Tanzzeitschrift welche das Museum veröffentlicht zwischen 1973
und 1981 so als meine Vorgänger in Renten gehen wollten war ich
gefragt. Da ich bin auch ein Schriftsteller und Kritiker über die
Aufführende Künste - Tanz, Oper, Musik und wurde langsam müde davon,
dachte es könnte eine interessant Möglichkeit werden, etwas anderes
zu tun.
C.M-S: Wir
haben viel über Rolf und Jean Börlin gesprochen aber ich glaube
sie sind selbst offen über ihre Schwulsein. Ist daß richtig?
E.N.: Ja. Das
ist so.
Colin de la Motte-Sherman
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